„Im Hauptfokus sollte nicht sein, soll man nun ein Verfahren anwenden dürfen oder nicht, zumal dann, wenn es als sicher erwiesen ist, sondern für welche Zwecke“ Prof. Dr. Daniel Barben, Institut f. Technik-Wissenschaftsforschung, Alpen Adria-Universität Klagenfurt

„Wir erzeugen Mutationen jetzt zum ersten Mal nicht irgendwo, sondern gezielt an einer ganz bestimmten Stelle.“
Prof. Dr. Inge Broer, Agrobiotechnologie, Universität Rostock

„Ich glaube, dass sich die beiden Seiten erst einmal darüber verständigen müssten, wo Konsens ist. Welche Art von Landwirtschaft wollen wir?“
Dr. Clemens Dirscherl, Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), Hannover

„Bei Genome Editing ist meiner Ansicht nach noch alles offen. Wir brauchen eine öffentliche Diskussion über diese Themen.“
Prof. Dr. Lynn Frewer, Food and Rural Development, Newcastle University

„NGOs verleihen den Fragen, Ängsten und Ideen von Menschen eine Stimme.“
Ksenia Gerasimova, University of Cambridge

„Landwirtschaft soll nachhaltiger und ressourcenschonender werden. Da kann Genome Editing einen großen Beitrag leisten.“
Dr. Petra Jorasch, European Seed Association, Brüssel

„Mir fehlt oft auch die Einbettung in größere Zusammenhänge, also nicht nur auf Risiken zu schauen, sondern immer auch zu fragen, wofür ist die Technologie gut.“
Prof. Dr. Angela Kallhoff, Institut für Philosophie, Universität Wien

„Bei der Sicherheitsbewertung von Genome Editing ist es wichtig, dass wir uns auf die neuen Eigenschaften konzentrieren und nicht auf die Technologie.“
Prof. Dr. Joachim Schiemann, Julius Kühn-Institut für die Sicherheit biotechnologischer Verfahren bei Pflanzen, Quedlinburg

„Das Vorsorgeprinzip wird immer dann in Anwendung gebracht, wenn irgendjemand behauptet, es gibt Risiken und diese sich nicht ausschließen lassen, aber auch nicht beweisen lassen.“
Dr. Helge Torgersen, Institut für Technikfolgen-Abschätzung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien

„Die Aufgabe der Ethik ist zunächst, vorschnelle moralische Urteile kritisch zu hinterfragen.“
Prof. Dr. Friedemann Voigt, Fachgebiet Sozialethik mit Schwerpunkt Bioethik am Fachbereich für Evangelische Theologie der Philipps-Universität Marburg

„Wenn man es ethisch betrachtet, ist Vorsorge ein gutes Beispiel dafür, dass es nicht darum geht, ob vorgesorgt werden soll oder nicht – das ist unstrittig –, sondern wie.“
Prof. Dr. Friedemann Voigt, Fachgebiet Sozialethik mit Schwerpunkt Bioethik am Fachbereich für Evangelische Theologie der Philipps-Universität Marburg

„Es scheint mir unumgänglich, dass für Verbraucherinnen und Verbraucher auch die Herkunft von Produkten nachvollziehbar wird - grundsätzlich.“
Prof. Dr. Friedemann Voigt, Fachgebiet Sozialethik mit Schwerpunkt Bioethik am Fachbereich für Evangelische Theologie der Philipps-Universität Marburg

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