Das Projekt: Mais 1507 ist ein gentechnisch veränderter Mais, der u.a. gegen den Maiszünsler – einen bedeutsamen Schad-Schmetterling – resistent ist. Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) stellte fest, dass diese gentechnisch veränderte Pflanze nach aktuellem Stand des Wissens genauso sicher für Mensch, Tier und Umwelt sei wie konventioneller Mais. Dennoch drängen viele EU-Länder darauf, auch nach einer EU-weiten Zulassung, den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen bei sich aus politischen Gründen verbieten zu können.

Die Abstimmung: Hier finden Sie fünf Thesen. Geben Sie an, ob die jeweilige These Ihrer Meinung nach vollständig zutrifft (1) eher zutrifft (2), ganz und gar nicht zutrifft (5) oder eher nicht zutrifft (4). Wenn Sie zu der These keine Meinung haben oder unentschieden sind, geben Sie 3 an. Sie können zu jedem Projekt nur einmal abstimmen. Es werden keine persönlichen Daten erhoben oder erfasst.

Stimme voll zu Lehne völlig ab
1 2 3 4 5
Jeder EU-Mitgliedsstaat sollte den Anbau von gv-Pflanzen verbieten dürfen - auch dann, wenn die betreffende gv-Pflanze nach gemeinschaftlichem EU-Recht zugelassen und als sicher bewertet wurde.
Jeder Landwirt sollte selbst entscheiden können, ob er zugelassene gv-Pflanzen nutzt – vorausgesetzt, die „gentechnik-freie“ Landwirtschaft und Lebensmitteerzeugung werden davon nicht beeinträchtigt.
Ein schädlingsresistenter Bt-Mais wie 1507 sollte nach den gleichen Kriterien zugelassen werden wie chemische oder biologische Pflanzenschutzmittel.
Bei der Zulassung von gv-Pflanzen sollten mögliche Risiken und mögliche Nutzen - sowohl für den Landwirt und den Verbraucher als auch für die Umwelt - gegeneinander abgewogen werden.
Es sollten generell keine gv-Pflanzen für den Anbau zugelassen werden.

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